Trefft die Wächter des Gîte 🦙💚
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Erstveröffentlichung: Juli 2025
Letzte Aktualisierung: November 2025
Hast du jemals davon geträumt, Lamas in der Normandie zu treffen? Dann ist hier deine Chance. Auf La Ruche, direkt neben dem Gîte Ursula in Nicorps, teilen wir unser Gelände mit drei langhalsigen Wächtern: Ursula, Janet und Pichou (und nein, sie sind keine Schaf-Giraffen!).
Sie sind keine Zirkustiere. Keine Zoobewohner. Sie leben hier – zu ihren eigenen Bedingungen. Aber wenn du ihr Vertrauen gewinnst (und eine Karotte bringst), machen sie deinen Urlaub unvergesslich.
🐾 Warum Lamas? Eine echte normannische Geschichte
Wir hatten nie vor, die britische Familie mit Lamas bei Coutances zu werden. Aber das Leben hatte andere Pläne.
Es fing mit den Enten an. Wir wollten sie frei herumlaufen lassen, aber auch vor Füchsen schützen. Kein Bellen, keine Zäune – wir wollten eine ruhige, natürliche Präsenz. Und so kam das Lama ins Spiel.
Wo kauft man überhaupt ein Lama in Frankreich? Die Antwort war natürlich Leboncoin, meine bevorzugte französische Kleinanzeigenplattform – dort finde ich immer, was ich brauche! Ein 13. Jahrhundert Schloss in Cerisy-la-Salle (weniger als 10 km entfernt) verkaufte seine gesamte Lamaherde. Einige Nachrichten, etwas Hilfe von Freunden – und ein Sonntag später hatten wir neue Familienmitglieder.
Mit Hilfe unseres Nachbarn Louis Robin, seinem Enkel Louis und einem Pferdeanhänger machten wir uns auf den Weg zum Schloss. Der Besitzer verkaufte alles – Land, Tiere, das ganze Gut. Die Herde war beeindruckend: ein großes weißes Männchen und seine Weibchen samt Cria (Babylamas). Das Männchen lief auf mich zu – und küsste mich auf die Nase. Ich war verloren. Oder besser gesagt – gekauft.
Wir fuhren mit Ursula und ihrer sechs Monate alten Tochter nach Hause (die noch keinen Namen hatte). Das Cria wurde bald Janet. Und so begann unser Leben mit Lamas in der Normandie.
🌿 Überraschung! Lamas bringen oft noch mehr Lamas mit
Als wir Ursula adoptierten, erwähnte der Schlossherr beiläufig, dass sie möglicherweise trächtig sei. Offenbar ist eine erwachsene, fruchtbare Lamastute etwa 70 % ihres Lebens entweder trächtig oder säugend. Wer hätte das gedacht?
Wochenlang beobachteten wir Ursula. Nichts. Monate vergingen. Immer noch nichts. An einem Sonntag, nachdem wir endgültig überzeugt waren, dass sie nicht trächtig war, gingen wir auswärts essen. Wir kamen zurück – und da war ein neues Babylama auf der Weide.
Wir nannten sie Dalai. Ja, Dalai Lama.
Sie war wunderschön. Am ersten Tag lief sie schon durch die Wiese, schneller als ich rennen kann. Leider lebte Dalai nur 19 Tage. Das Leben kann grausam sein. Sie ist bei uns auf dem Gelände begraben. Auch wenn ihre Zeit kurz war, hat sie eine lama-förmige Lücke in unseren Herzen hinterlassen.
🦙 Dann kam Pichou
Ein Jahr später fühlte sich unsere kleine Herde unvollständig an. Zwei Lamas waren nicht genug. Also ging ich wieder auf Leboncoin. Dort fand ich einen kastrierten Burschen, ein Jahr älter als Janet. Sanft, hübsch – und aus derselben Herde in Cerisy. Janets Halbbruder.
Nach einigen Nachrichten (und etwas Überredung) stimmten die Besitzer zu, dass wir ihn adoptieren durften. Und so wurde Pichou Teil der Familie.
Als die drei sich trafen, war sofortige Vertrautheit da. Sie schnupperten. Sie summten. Sie wussten es. Und unsere kleine Lama-Familie war komplett.
🌾 Niedlich, aber auch nützlich
Unsere Lamas sind Arbeitstiere. Sie helfen dabei, unsere Hühner und Enten zu beschützen – allein durch ihre Präsenz. Ihre Größe, Haltung und der ernste Blick halten viele Raubtiere fern. Keine Zäune. Kein Lärm. Nur stille Wächter.
Sie bellen nicht. Sie jagen nicht. Sie stehen einfach da und schauen – mit dem Blick: „Versuch es lieber nicht.“ Das ist die Lama-Erfahrung, von der du nicht wusstest, dass du sie brauchst.
💙 Unsere Lama-Familie
👑 Ursula – Die schüchterne Matriarchin
Ursula ist ruhig, zurückhaltend und wachsam. Wunderschön kastanienbraun mit dunklem Gesicht und Ohren. Sie bleibt lieber auf Abstand. Nicht scheu – einfach würdevoll. Sie ist definitiv das Oberhaupt.
⬜ Pichou – Der sanfte Wächter
Hellbraun mit weißen Flecken und einem auffälligen gespaltenen Ohr. Pichou ist der sanfteste der drei. Sensibel, liebevoll, nachdenklich. Er braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen. Aber wenn du einmal akzeptiert bist, gehörst du zur Familie. Selbst die Enten stehlen Futter aus seiner Schüssel – und er lässt sie.
🥕 Janet – Die mutige Snack-Königin
Meistens kastanienbraun wie ihre Mutter, mit weißen Abzeichen ihres Vaters. Sie hat einen weißen Hals mit braunen Punkten und einen Streifen auf der Stirn. Selbstbewusst, neugierig und absolut karottenverrückt. Meist kommt sie zuerst und geht zuletzt. Und sie weiß, wie großartig sie ist.
🍏 Lieblingssnacks
Wenn du sie treffen möchtest (natürlich mit uns zusammen!), bringe bitte:
- 🥕 Karottenstücke (in ca. 5 cm Länge)
- 🥬 Mini-Römersalate
- 🍎 Apfelviertel
Aber denke daran: Sie kommen nur, wenn sie dir vertrauen. Und nein – sie laufen nicht an der Leine. So verhalten sich Lamas in der Normandie einfach nicht.
🙋 Können Gäste die Lamas treffen?
Ja – manchmal! Manchmal bieten wir Lama-Begegnungen im Rahmen deines Aufenthalts an. Wenn das Wetter stimmt und die Lamas in Stimmung sind, bekommst du vielleicht Besuch.
Tipps für eine erfolgreiche Lama-Erfahrung in der Normandie:
- → Betritt niemals allein die Weide
- → Nicht anfassen oder jagen
- → Warte, bis sie zu dir kommen
Sei ruhig, bleib still und bring Karotten mit. Sie sind neugierig, aber vorsichtig.
📖 Der illustrierte Lama-Leitfaden
In deinem Willkommenspaket findest du unseren handgezeichneten Lama-Guide, vollgepackt mit nützlichem Wissen und witzigen Infos:
- Wie man ein Lama anspricht, ohne es zu erschrecken
- Was Lama-Körpersprache bedeutet
- Warum unsere Lamas nicht an Leinen gehen, keine Kunststücke machen und nicht auf TikTok sind
- Wie eine echte Lama-Begegnung aussieht (Spoiler: keine Küsse!)
Sie posieren vielleicht nicht für Selfies, aber mit Geduld wirst du etwas viel Wertvolleres erleben – Vertrauen.
🌾 Leben mit Lamas in der Normandie
Ein Leben mit Lamas in der ländlichen Normandie ist etwas ganz Besonderes. Sie bringen Ruhe, Struktur und ein wenig Surrealismus. Ein Moment sammelst du Eier, im nächsten starrt dich ein Lama von einem Hügel aus an.
Am Abend grasen sie in Nebel. Morgens sonnen sie sich. Und wenn sie gut drauf sind, spielen sie „König des Hügels“ – der Sieger bekommt den besten Ausblick (und zuerst Snacks).
💖 Fazit
Unsere Lamas sind keine Attraktion. Sie sind Familie. Sie erden uns, bringen uns zum Lachen und erinnern uns daran, dass die schönsten Dinge im Leben manchmal vier Beine und eine Meinung über Karotten haben.
Wenn du nach einem besonderen Urlaub suchst – einer Lama-Erfahrung bei Coutances, mit Ruhe, Natur und einem Hauch Magie – dann komm vorbei. Sie werden dich beobachten. Still. Aus der Hecke heraus. Wie immer.
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